Umwelt- und Naturschutz.......
bitte beherzigen Sie unsere Ratschläge !
Korallenriffe sind die Regenwälder des Meeres und zählen zweifellos zu den größten Naturschätzen auf unserer Erde. Die Artenvielfalt ist nahezu unendlich aber nicht unerschöpflich.
Korallenriffe brauchen Sonnenlicht und warmes Wasser als Lebensgrundlage. Die meisten Korallen können nur bei Temperaturen über 20 C existieren, deshalb sind die prächtigsten Korallenriffe in subtropisch und tropisch warmen Gegenden zu finden. Korallen sind keine Pflanzen wie oft angenommen wird, sondern ein komplexes System aus unzähligen Kleinstlebensräumen. Zu den Korallenriffen kommen tausende Pflanzen und Tiere dazu, viele unsichtbar fürs bloße Auge. Mikroskopisch kleine Organismen werden Plankton genannt und sind die größte Biomasse im Ozean. Dieser so genannte Zooplankton ist einer der wichtigsten Teile der Nahrungskette und dient selbst dem größten Fisch der Weltmeere, dem Walhai, als Nahrungsgrundlage.
Die Gewässer um Südostasien beherbergen eine in dieser Form weltweit einzigartige Vielfalt an Meereslebewesen. Mehr als 3000 Fischarten und über 500 Korallenarten sind bisher bekannt. Meeresbiologen sind sich alle in einem sicher, es gibt noch viele unentdeckte Arten an Lebewesen hier zu entdecken.
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Dieses fragile Ökosystem steht aber weltweit an vielen Fronten vor der unmittelbaren Vernichtung. Die globale Erwärmung und Phänomene wie El Nino führen dazu, dass die Ozeane immer wärmer werden und es zu der so genannten Korallenbleiche kommt. Dabei sterben die symbiotischen Algen im Korallenskelett ab und die Korallen werden schneeweiß. Viele Korallen können sich zwar erholen, aber wenn die Erwärmung zu lange andauert, werden sie dauerhaft zerstört. Der Ausstoß von CO 2 in unsere Atmosphäre, vorwiegend durch die großen Industrienationen, führt zusätzlich dazu, dass die Ozeane immer saurer werden, da das CO 2 vom Regenwasser gebunden wird und schlussendlich im Meer landet. Ähnliches beobachten wir beim Waldsterben durch den sauren Regen in heimischen Gefilden. Hinzu kommt Überfischung, Dynamit- oder Zyanid- Fischen, die in Indonesien und den Philippinen leider bereits viele Riffe unwiederbringlich zerstört haben.
Wir können nur helfen, indem wir unsere Auswirkungen auf die Riffe minimieren.
Umweltschonend Tauchen heißt bei uns nichts zu berühren, nichts mitzunehmen und gute Tarierkontrolle auszuüben. Wir bitten jeden darum, sich im Umweltschutz stark zu machen, damit wir noch viele Jahre unsere einzigartige Über- und Unterwasserwelt behalten können.

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